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Druckdaten erstellen / Datenhinweise / Datencheck - was Sie beachten sollten

Die im Onlineshop genannten Preise gelten bei zur Verfügungstellung druckfähiger Daten gemäß unseren Vorgaben. Sollten Sie Probleme beim Erstellen von Druckdaten haben, kontaktieren Sie uns bitte im Vorfeld oder bestellen Sie unseren kostenpflichtigen Datencheck mit dazu. 

Im Folgenden finden Sie Informationen zu den Prüfkriterien unseres Datenchecks, eine Erklärung unserer Datenhinweise und wo Sie gezielt Informationen zur Erstellung von Druckdaten und unsere Datenblätter finden.

 

Im Weiteren werden technische Grundlagen zu Druck/Weiterverarbeitung sowie zu grafischer Gestaltung bereitgestellt, die Sie ebenfalls berücksichtigen sollten.

Für Rückfragen steht unser Service-Team gerne telefonisch oder per E-Mail zur Verfügung.

In der nachstehenden Grafik erhalten Sie einen Überblick unserer Leistungen beim Datencheck.

Wenn Ihre Druckdaten nicht unseren Datenanforderungen entsprechen, kann sich die Lieferzeit entsprechend verlängern (Anlieferung neuer Daten).

Beachten Sie bitte auf jeden Fall unsere detaillierten Datenhinweise und produktspezifischen Datenblätter bei der Konfiguration. Diese finden Sie jeweils rechts neben dem Tooltipp "Format" als PDF-Symbol. (s. Datenhinweise unten)

Sind Sie mit den technischen Vorgaben weniger vertraut, empfehlen wir die Bestellung unseres Datenchecks. Diesen können Sie bei der jeweiligen Produktkonfiguration optional auswählen, nachdem Sie Preis bzw. Auflage Ihres Produktes gewählt haben.

 

Die speziellen Anforderungen an die Druckdaten sind produktabhängig. 

Wichtige Hinweise zur Datenerstellung finden Sie bei jedem Druckprodukt bei der Produktkonfiguration im dafür passenden PDF-DATENBLATT und den dazugehörigen Datenhinweisen.

Bitte beachten Sie bei der Erstellung Ihrer Druckdaten außerdem unbedingt die folgenden allgemeinen Datenhinweise und auch unsere AGB (Allgemeine Geschäftsbedingungen).

Sollten Sie unsere Druckdatenhinweise nicht beachten, Druckdaten übermitteln die Fehler aufweisen oder nicht unseren Anforderungen entsprechen, übernehmen wir keine Haftung für das Druckergebnis.

Sie haben Probleme mit den Datenanforderungen oder haben Probleme mit der Erstellung von druckfähigen Dateien?

Gerne übernehmen wir für Sie die Aufbereitung oder Konvertierung Ihrer Druckdaten (z.B. Verarbeitung offener Adobe Satzdateien oder Office-Dateien) gemäß diesen Vorgaben, buchen Sie diese Option einfach zusätzlich zu Ihrer Bestellung, oder kontaktieren Sie uns. Wir empfehlen außerdem unseren Datencheck optional zu bestellen, wir prüfen Ihre Druck- daten dann hinsichtlich verschiedener drucktechnischer Vorgaben (siehe Datencheck).

 

Druckdaten richtig anlegen

Für ein perfektes Druckergebnis müssen natürlich die Vorgaben für eine sachgemäße Druckdatei zwingend beachtet werden.

Nachstehend finden einige wichtige Hinweise die Sie unbedingt beachten sollten. Im Zweifelsfall oder bei Fragen kontaktieren Sie uns bitte im Vorfeld einer Bestellung.

 

Um Qualitätsverluste zu vermeiden, sollten Sie Ihre Daten mit den folgenden Auflösungen in Originalgröße anlegen. Im PDF-Dokument integrierte Logos, Texte und Grafiken sollten entweder als Vektor oder als Bild der passenden Auflösung eingebettet sein, da diese bei der Produktion sonst „pixelig“ oder unscharf aussehen können.

Das Interpolieren/Skalieren („Hochrechnen“) von Bildern sollten Sie vermeiden.

Je nach Produkt und Herstellungsverfahren, sind unterschiedliche Auflösungen von 100 dpi bis 1200 dpi nötig/möglich. Bitte beachten Sie immer die jeweiligen produktspezifischen Datenblätter (im PDF-Format) bei unseren Produkten. Diese finden Sie auf der entsprechenden Produktkonfigurationsseite.

 

Unsere Empfehlungen:

Die folgenden Werte sind grobe Richtwerte, genaue Vorgaben für das entsprechende Produkt finden Sie immer Datenblatt!

 

Offsetdruck:

  • Kleinformatige Produkte (Flyer, Visitenkarten, etc.) 300 bis 356 dpi
  • Großformatige Produkte (Poster) 120 bis 200 dpi

Digitaldruck Werbetechnik (Messetechnik, Planen, Banner)

  • Maßstab 1:1 - 120-150 dpi
  • Maßstab 1:10 - 900 - 1200 dpi 

Bei bestimmten Produkten (Fahnen, Messesysteme, etc.) ist teilweise die Druckdatei im Maßstab 1:10 zu erstellen. Bitte beachten Sie hier die sich verändernde Auflösung bei Pixeldaten (Bildgröße wird kleiner, Auflösung muss größer werden).

Der so genannte Beschnitt dient als Spielraum für Schneidedifferenzen in der Produktion. Papiere, Stoffe, etc. sind natürliche Werkstoffe, die Umwelteinflüssen wie Temperatur- und Feuchtigkeitsschwankungen unterliegen. Während der Verarbeitung kann es daher beim Endbeschneiden zu Abweichungen kommen (diese Schneidedifferenzen können sich auch auf Falzprodukte (Flyer) und deren Falzung auswirken).

Bei all unseren Produkten ist die nötige Beschnittzugabe im Datenblatt angegeben.

Bei Papierdrucksachen beträgt beispielsweise der Beschnitt 1 mm umlaufend an (sofern nicht anders angegeben).
Beachten Sie hierzu die Hinweise im Datenblatt des jeweiligen Produkts.

 

Sicherheitsabstand: Wichtige Informationen und Schriften auf dem Druckbild, die nicht angeschnitten werden dürfen, sollten mit genügend Abstand vom Endformatrand entfernt platziert werden. Den jeweils empfohlenen Sicherheitsabstand entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Datenblatt.

Grafische Rahmen / Outlines: Rahmen um ein Motiv sollten mit einem Abstand von mindestens 4 mm vom Rand des Endformates angelegt werden.

Hinweis: Bei Bestellung „ohne Datencheck“ produzieren wir automatisch ohne vorherige Prüfung. D. h. Daten ohne Beschnitt oder mit weißer Beschnittzugabe werden von uns, sofern möglich, automatisch angepasst. Eine minimale Änderung des Layouts (z.B. Skalierung oder Verzerrung) können wir dabei nicht immer ausschließen.

Erstellen Sie Ihre Daten grundsätzlich ohne Marken und Hilfszeichen.

 

 

Besonderheiten bei gehefteten Broschüren & klebegebundenen Katalogen
Beachten Sie bitte für Broschüren und Kataloge nachfolgende Besonderheiten.
Leider können wir keine (ausgeschossenen) Doppelseiten verarbeiten. Übermitteln Sie uns daher die fortlaufenden Einzelseiten in einer einzigen PDF-Datei. Sollten Sie nur einzelne Dateien senden können, beachten Sie bitte die Benennung fortlaufend vorzunehmen: z.B. „Seite_01.pdf“, „Seite_02.pdf“, usw. Umschlagseiten sollten ebenso benannte werden: U1 (Umschlagseite 1 oder Titel) und U4 (Umschlagseite 4 bzw. letzte Außenseite)

Für die richtige Reihenfolge können wir bei falscher Datenerstellung keine Gewähr übernehmen.

Achten Sie außerdem auf den Sicherheitsabstand und die Beschnittzugabe (s. dazu das jeweilige produktspezifische Datenblatt).

Bei der Weiterverarbeitung Ihrer gedruckten Broschüren, kann beim Falzen, Sammeln und Heften ein sogenannter „Treppeneffekt“ entstehen (siehe nachstehende „übertriebene“ Darstellung).Um zu vermeiden, dass randnahe Objekte wie Seitenzahlen, Fußzeilen usw. angeschnitten werden oder zu nahe am Rand des Endformates stehen, sollte der Bundzuwachsvon Ihnen bereits beim Erstellen des Dokumentes berücksichtigt werden.

Formel für Bundzuwachs:
Seitenanzahl des Innenteils : 4 x Papiergrammatur : 1000 = Verdrängung
Beispiel: 56 Seiten Innenteil, 135 g/m² Bilderdruck
56 Seiten : 4 x 135g : 1000 = 1,89 mm

Die 56 Seiten Innenteil haben eine Verdrängung von knapp 1,9 mm d. h., dass nach dem Falzen und Zusammentragen des Stapels ragen die mittleren Seiten um 1,9 mm nach Außen und sind somit nach dem Endbeschnitt um 1,9 mm kürzer.

Klebegebundene Kataloge

Beim Anlegen Ihrer Druckdaten berücksichtigen Sie unbedingt die entsprechende Rückenstärke (Katalogrücken). Die nötige Rückenbreite – abhängig von der Seitenzahl - Ihres Kataloges entnehmen Sie bitte der Tabelle auf der ersten Seite des Datenblattes beim jeweiligen Produkt.
Bitte erstellen Sie für den Umschlag fertig ausgeschossene Daten (Umschlagaussenseiten + Umschlaginnenseiten).

Ihre Druckdaten dürfen keine Druckermarken enthalten, dazu zählen unter anderem Schnittmarken, Passkreuze, Farbkontrollstreifen sowie sonstige Seiteninformationen.

Bitte erstellen Sie Ihre Druckdaten konform zu dem von uns geforderten Datenformat, inkl. Beschnittzugabe aber ohne sonstigen Markierungen und Hinweise. 

Die produktspezifischen Informationen entnehmen Sie bitte dem jeweiligen Datenblatt.

Ihre Druckdaten müssen in folgenden Formaten erstellt werden: PDF-, TIFF- oder JPG-Format. (Ausnahme: Bei Magazinen/Katalogen mit Klebebindung können wir nur mehrseitige PDF-Dateien akzeptieren. JPG- und TIFF-Daten werden bei diesen Produkten gegen einen Aufpreis von uns konvertiert.)

Offene Adobe-Satzdateien / Dateien aus Office Programmen können nicht verarbeitet werden. Falls Sie keine Möglichkeit haben sollten kohärente Druckdaten zu erstellen, kontaktieren Sie uns, wir übernehmen gerne die Konvertierung / Erstellung Ihrer Druckdaten.
Achtung: Wenn Sie Ihre Daten in einem Bildbearbeitungsprogramm erstellt haben (z.B. Photoshop), speichern Sie Ihre Druckdatei ausschließlich als TIFF- oder JPG-Datei. Bitte achten Sie auch darauf, dass alle Ebenen auf die Hintergrundebene reduziert wurden. Alphakanäle und Beschneidungspfade sind leider nicht möglich. Dies gilt auch für Photoshop-Dateien, die in einem Layoutprogramm platziert werden!

TIF (TIFF)

  • Alle Ebenen auf die Hintergrundebene reduzieren
  • Alpha-Kanäle dürfen nicht verwendet werden
  • Freistellungspfade dürfen nicht verwendet werden
  • Datei ohne Komprimierung speichern, Pixelanordnung Interleaved

JPG
Achten Sie beim Export von JPEG-Dateien unbedingt auf die Ausgabequalität. Stellen Sie die höchstmögliche Qualitätsstufe ein, damit eine qualitativ hochwertige Ausgabe Ihrer Daten im Druck möglich ist.

  • Ausschließlich Standard JPG-Format verwenden (z. B. kein JPG 2000)
  • Mit maximaler Qualität und Baseline (Standard) speichern

PDF
PDF-Daten müssen dem PDF/X-3:2002 Standard entsprechen.
Bitte beachten Sie folgende Voraussetzungen:

  • PDF-Version 1.3
  • Keine Transparenzen anlegen
  • Transparenzreduzierung so wählen, dass Texte und Vektoren nicht in Bilddaten konvertiert werden. (Ideal: hohe Qualität/Auflösung - je nach Software unterschiedlich)
  • Bei Maßstabsdateien 1:10 (Großformatdruck) Transparenzreduzierung auf mind. 900 dpi erhöhen
  • Keine Kommentare oder Formularfelder anlegen
  • Keine Verschlüsselungen (z. B. Kennwortschutz) verwenden
  • OPI-Kommentare sind nicht erlaubt
  • Transferkurven sind nicht erlaubt
  • Ein Output-Intent muss angegeben sein

Zusätzlich zu den Bedingungen des PDF/X-3:2002 Standards gilt:

  • Alle Schriften müssen in Pfade konvertiert werden (keine Schriften einbinden/einbetten)
  • Ebenen sind nicht erlaubt
  • Keine Seiten-Drehungen in der Druckdatei anlegen (außer es ist beim jeweiligen Produkt-Datenblatt explizit dargestellt)
  • Gefärbte Musterzellen/Kachelmuster sind nicht erlaubt

Weitere Informationen zu PDF/X-3:2002 können Sie hier finden: www.pdfx3.org

Falzlinien

sind diejenigen Stellen, an denen das Papier gefalzt wird (z.B. Falzflyer, Broschüren, Magazine).
In unseren Musterdokumenten / Datenhinweisen sind diese Stellen entsprechend gekennzeichnet um Ihnen das Erstellen des Layouts zu erleichtern. Falzlinien können nicht überprüft werden.
Bitte beachten Sie, dass geringfügige Falztoleranzen produktionsbedingt nicht vermeidbar sind.

Bitte beachten Sie beim Anlegen der Druckdaten die korrekte Ausrichtung der Vorder- zur Rückseite (bei beidseitigem Druck) im Dokument.

Alle Seiten eines Druckprodukts müssen in einheitlicher Ausrichtung (Hoch oder Quer) angeliefert werden.

Der Druckbogen wird immer um seine vertikale Achse um 180° gewendet, vergleichbar mit dem Umblättern einer Buchseite. Der gewünschte Motivstand ist daher bereits im Layout zu berücksichten. Dieser wird durch uns nicht geprüft. Eine nachträgliche Drehung im fertigen PDF sollte vermieden werden.

Bei speziellen Falzflyern oder gefalzten Produkten beachten Sie außerdem das Falzschemata im jeweiligen Datenblatt. Sollten sich hinsichtlich des gewünschten Motivstandes unsicher sein, kontaktieren Sie uns bitte im Vorfeld oder laden Sie zusätzlich zu Ihrer Druckdatei eine Hinweisdatei mit eindeutiger Kennzeichnung hoch.

Einige Beispiele:

2-seitige Druckprodukte (Flyer, Visitenkarten, etc.) 

 

4-seitige Druckprodukte im Hochformat, Falz- / Nutlinie lange Seite 

(Falzflyer, Klappkarten, Tischaufsteller, etc.) 

 

4-seitige Druckprodukte im Querformat, Falz- / Nutlinie kurze Seite  

(Falzflyer, Klappkarten, Gutscheine, etc.) 

 

Ihre Druckdaten müssen immer konform zu den im Datenblatt zum jeweiligen Produkt bereitgestellten Informationen erstellt werden.

 

Wichtig:

In unserer Druckvorstufe werden die von Ihnen bereit gestellten Druckdaten mittig in einem Rahmen platziert (entsprechend der Größe des jeweiligen Datenformates). Die Daten werden von uns nicht gedreht (Die Verantwortung für den Stand von Vorder- zu Rückseite trägt der Besteller selbst). Um den Stand der Daten selbst zu überprüfen, können Sie beispielsweise die entsprechenden Dateien ausdrucken und deckungsgleich aufeinanderlegen.

Weitere Informationen zur Drehung von Motiven finden Sie im Punkt "Leserichtung"

Es findet keine Rechtschreibprüfung bzw. Lektorat statt. Layout- und Satzarbeiten werden von uns nicht automatisch ausgeführt. Sollten Sie hierbei Hilfe benötigen, bieten wir Ihnen kostengünstige Satz- & Layoutdienstleistungen an. Buchen Sie diese Option gleich mit Ihrer Bestellung oder kontaktieren Sie uns, wir helfen Ihnen gerne weiter.

Großformat-Textildrucksachen bieten wir bei Einzelexemplaren und kleinen Auflagen im chemischen Digitaldruck 4c CMYK an.

 

Je nach Produkt, Auflage und Farbigkeit (meist etwa ab 10-15 Exemplaren) ermöglicht dagegen der Siebdruck eine deutliche Reduzierung der Preise. Da die Umsetzbarkeit Ihres Produktes im günstigen Siebdruck nicht immer gegeben ist, fragen Sie uns dazu bitte per Mail an.

Neben 1-6 Volltonfarben (Sonderfarben Pantone C, HKS N, RAL) im Strichdruck (Deckung 100% oder 0%) können auch 4-farbige, bunte Motive (CMYK) im Rasterdruck umgesetzt werden.

Im Gegensatz zum Digitaldruck ist das Druckbild hier je nach Verfahren gröber gerastert.

 

Wir bieten die folgenden Auflösungen im Raster beim Textilsiebdruck:

  • Single Point = 6 Punkte pro cm / Farbe
  • Double Point = 11 Punkte pro cm / Farbe
  • Triple Point = 22 Punkte pro cm / Farbe

Als Beispiel um den Unterschied optisch zu verdeutlichen:

 

Je feiner die Auflösung im Siebdruck, desto kleiner sind die Punkte auf dem Sieb durch welches die Farbe gerakelt (gedrückt) wird. Damit reduziert sich die aufgetragene Farbmenge im Verhältnis zur gewählten Auflösung.

Ebenso verringert sich der Druckdruck (Motiv erscheint spiegelbildlich auf der Rückseite des Stoffes), die Deckung wird geringer.

 

  • Single-Point Siebdruck kommt meist bei Fahnen zum Einsatz, da hier der Fahnenstoff maximal „durchtränkt“ wird – man erreicht eine spiegelbildliche Optik mit nahezu 100% Durchdruck mit sehr guter Sättigung und kräftiger Farbgebung. Durch den großen Betrachtungsabstand fällt die geringer Raster-Auflösung nicht auf.

 

  • Double-Point Siebdruck kommt häufig bei Bannern, Tischdecken oder Sonnenschirmen zum Einsatz - da hier ein relativ guter Durchdruck bei guter Auflösung besteht.

 

  • Triple Point Siebdruck macht meist nur Sinn bei Stoffen die einseitig bedruckt werden sollen, mit sehr geringem oder keinem Durchdruck.

 

Wenn Sie Fragen haben, welches Siebdruck-Verfahren für Ihr Wunschprodukt am besten passt, kontaktieren SIe uns telefonisch oder per E-Mail.

Die Einstellung „Überdrucken“ bewirkt, dass alle in der Vordergrundfarbe nicht benutzten Separationsfarben transparent sind und der Hintergrund in diesen Bereichen durchscheint. Wenn in Ihrem Layout zwei unterschiedliche Farben übereinander liegen, gibt es zwei Möglichkeiten:

  • Die Vordergrundfarbe spart die Hintergrundfarbe aus
  • oder sie „überdruckt

Fälschlich als überdruckend (und nicht aussparend) definierte Farben sind ein häufiger Fehler in Dokumenten, da die sich daraus ergebenden „ungewollten“ Farbmischungen von Vorder- und Hintergrundfarbe oft am Bildschirm und auch auf vielen Farbdruckern und bestimmten Proof-geräten nicht darstellen lassen. Nach der Druckproduktion kann man daher unliebsame Überraschungen erleben.

Die Überdrucken-Einstellung in Dokumenten wird von uns grundsätzlich nicht überprüft, da hier gestalterische Effekte im Vordergrund stehen könnten. Sollte sich Aufgrund einer „Fehleinstellung“ die gewünschte Optik des Druckproduktes verändern, übernehmen wir hierfür keine Haftung.

 

Schriften & Linien

Schriften / Texte müssen vor der Ausgabe der Druckdatei immer in Kurven/Pfade gewandelt werden. (Keine Schriften einbinden/einbetten). Auch bei mehrseitigen Druckprodukten ist das unerlässlich.

Bei der Konvertierung von Schiften in Kurven achten Sie bitte darauf, dass auch Leerzeichen und Sonderzeichen korrekt umgewandelt werden. Bei der Pfadumwandlung kann es bei bestimmten Font-Typen zu Formatveränderungen kommen. Prüfen Sie daher vor Versendung Ihrer Druckdaten den Stand und Satz der Schriften.

Beispielsweise in der Grafik-Software Adobe InDesign ist die Wandlung von Texten in Pfade schnell erledigt, markieren Sie alle Textfelder und wählen Sie in der Menüleiste "Schrift" und dort den Punkt "In Pfade umwandeln". Achtung: bei Text-Effekten / Konturen kann es teils zu Veränderungen kommen.

Allgemeine Linienstärken (Offsetdruck / Papierdrucksachen)

  • Positive Linien (dunkle Linien auf hellem Hintergrund) mit mindestens 0,25 Punkt (0,09 mm) anlegen
  • Negative Linien (helle Linie auf dunklem Hintergrund) mit mindestens 0,5 Punkt (0,18 mm) anlegen.

Hinweise:

  • wenn Sie Grafiken / Texte verkleinern - verändern sich die Linienstärken!
  • Schriften müssen in Kurven gewandelt werden
  • Positive und negative Linienstärken unterschiedlich

 

 

Linienstärken und Schriftgrößen

Heißfolienflachprägung:

  • Schriftgröße mit mindestens 14 pt anlegen 
  • Linienstärke mit mindestens 3 pt (1,06 mm) anlegen

Sonderfarbe Gold / Silber

  • Linienstärke mit mindestens 1 Punkt (0,4 mm) anlegen

Stempel:

  • Schriftgröße mit mindestens 7 Punkt (pt) anlegen 
  • Linienstärke mit mindestens 1 pt (0,4 mm) anlegen

Partieller UV-Lack:

  • Schriftgröße mit mindestens 12 Punkt (pt) anlegen 
  • Linienstärke positiv mit mindestens 2 pt (0,7 mm) anlegen
  • Linienstärke negativ mindestens mit 3 pt (1 mm) anlegen

Relieflack:

  • Schriftgröße mit mindestens 12 Punkt (pt) anlegen
  • Linienstärke positiv mindestens mit 3 pt (1 mm) anlegen
  • Linienstärke negativ mindestens mit 6 pt (2 mm) anlegen

Servietten:

  • Linienstärke positiv mindestens mit 0,5 pt (0,2 mm) anlegen
  • Linienstärke negativ mindestens mit 1 pt (0,4 mm) anlegen

Textildruck:

  • Linienstärke positiv mindestens 1,5 pt (0,5 mm) anlegen
  • Linienstärke negativ (invers) mindestens 3pt (1 mm) anlegen

Siebdruck:

  • Linienstärke positiv mindestens 3 pt (1 mm) anlegen
  • Linienstärke negativ (invers) mindestens 6pt (2 mm) anlegen

 

Andruck / Probedruck / Proofs

 

Häufig erhalten wir die Frage ob ein Andruck oder Proof möglich ist.

Generell bieten wir aufgrund des Sammeldrucks von Druckprodukten keine Proofs oder Andrucke an.

 

Unser Tipp: je nach Produkt und Druckverfahren gibt es verschiedene Möglichkeiten ein relativ gut angenähertes Probedruck-Ergebnis zu realisieren:

Offsetdruck

Im Offsetdruck müssen zur Herstellung von Drucksachen im 4-Farbdruck pro Seite 4 Platten belichtet werden. In Verbindung mit den Kosten für Papier, Schnitt, Weiterverarbeitung und Versand wäre ein Andruck mit hohen Kosten verbunden.

Selbst ein Proof im Digitaldruck (nur relative Annäherung an den Offsetdruck!) würde mit KOsten von etwa 100-150€ (zzgl. MwSt.) zu Buche schlagen.

Unsere Empfehlung: Bestellen Sie sich z.B. auf gleichem Papier einen Ausschnitt auf kleinem Format in kleiner Auflage. Beispiel: Sie benötigen 10.000 Falzflyer 8-seitig DIN-A5 - bestellen Sie z.B. einen Motivausschnit als DIN-A6 Flyer zu 100 Stück. Meist können Sie sogar das gleiche Papier verwenden und haben ein "realitätsnahes" Ergebnis im Offsetdruck - bei einem Proof würde dieser im Digitaldruck auch nur angenähert.

 

Großformatdruck / Textildruck

Bei Produkten im Großformat-Digitaldruck wie Messetechnik, Fahnen, Schilder empfiehlt es sich ein kleines Format in der Einzelauflage zu bestellen. Z.B. bei Fahnen, Tischdecken, Hussen und Bannern bestellen Sie den Druck mit einem aussagekräftigen Bildausschnitt.

 

Sonderfarben & Siebdruck

Bei Papierdrucksachen mit Sonderfarben bieten die jeweiligen Farbhersteller Farbmusterbücher an (können kostenpflichtig bestellt werden). Ob Pantone, HKS oder RAL - es gibt kleine und große Farbfächer für gestrichene und ungestrichene Papier (z.B. Bilderdruck und Offset). Gerade wer häufiger mit dem Druck von Sonderfarben zu tun hat sollte sich entsprechende Fächer zulegen.

Bei Textildrucksachen im Siebdruck können Sie bei uns im Vorfeld gerne Farbmusterstreifen mit Ihrer Sonderfarbe auf dem entsprechend Material kostenfrei anfordern.

 

 

 

Farbe - das Thema im Druck

 

Prozessfarben / Vierfarbdruck (CMYK)

Im modernen Vierfarbdruckverfahren entsteht das Druckbild durch das Drucken der vier Farben Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz (CMYK) in unterschiedlichen Rasterwinkeln.

Durch die Mischung dieser 4 Farben kann ein buntes Druckbild (Fotos, Bilder, farbige Texte) erzeugt werden. Mit dem modernen 4-Farbdruck lassen sich daher sehr viele Farben darstellen.

Daher sollten Ihre Druckdaten ausschließlich im CMYK-Farbmodus erstellt werden.

Bitte beachten Sie daher: Ihre Druckdaten sollten ausschließlich in reinem CMYK angelegt sein. Außerdem sollten Sie die korrekten ICC-Farbprofile verwenden. Mehr dazu erfahren Sie unter „Farbprofile“.

Volltonfarben / Sonderfarben (z. B. HKS, Pantone)

Eine Volltonfarbe (auch Schmuckfarbe oder Sonderfarbe genannt) ist eine fertig gemischte Farbe. Der Vorteil einer Volltonfarbe ist, dass der exakte Farbton auf demselben Material immer gleich aussieht. Gerade Flächen sehen homogen aus. Bekannte Hersteller von Volltonfarben sind z. B. HKS und Pantone. Einige unserer Produkte können mit Sonderfarben gedruckt werden (Tischdecken, Fahnen, Hussen und Endlosbanner).

Farbauftrag
Der Gesamtfarbauftrag errechnet sich aus der Summe der einzelnen Farbkanäle:
Farbauftrag = C + M + Y + K

(Durch die Mischung dieser 4 Farben kann ein buntes Druckbild (Fotos, Bilder, farbige Texte) erzeugt werden.)

Beispiel: dunkelgrüne Fläche mit folgenden Werten:
80 % Cyan, 0 % Magenta, 100 % Yellow und 0 % Schwarz


Daraus ergibt sich der Gesamtfarbauftrag wie folgt:
80 % C + 0 % M + 100 % Y + 0 % K = 180 % Gesamtfarbauftrag

  • Farbmodus: CMYK oder Graustufen, 8 Bit/Kanal
  • Maximaler Farbauftrag: 260 % für Overnight und Express (wegen kürzeren Trocknungszeiten) und 300 % bei Standardlieferzeit
  • Minimaler Farbauftrag: Bei einer Farbdeckung unter 10 % kann die Farbe des Druckergebnisses sehr schwach erscheinen. Beachten Sie hier auch die Farbwirkung: 10 % Gelb wirken beispielsweise schwächer als 10 % Cyan.
  • Ungestrichene Papiere (Offset-, Natur-, Recyclingpapier) neigen durch die offene Oberfläche zum Ablegen (s. FAQ). Farbintensive, einfarbige Flächen mit relativ hohem Farbauftrag können daher während der Verarbeitung oder auch im Versand auf die Unterseite/Rückseite zum Ablegen von Farbe neigen. Trotz längerer Trockungszeit ist dieser Effekt im Sammeldruckverfahren und Paketversand nicht immer vermeidbar.

 

  • In PDF-Daten darf das Farbprofil nur als Output-Intent angelegt werden.

 

  • Stempel: Farbe: 100% K (schwarz / weiß), keine Graustufen / Raster
  • Servietten: Farbauftrag insgesamt max. 100% 

 

Farbmodus / Farbprofil

Zur Erstellung Ihrer Druckdaten verwenden Sie bitte ausschließlich die entsprechenden CMYK-Farbprofile.

Am häufigsten (Offsetdruck, z.T. Großformatdruck) kommt folgendes Farbprofil zur Verwendung:

„ISO Coated v2 300% (ECI)“ welches Sie kostenfrei unter www.eci.org herunterladen können.

Dieses Profil können Sie anschließend bei Ihrer zur Druckdatenerstellung verwendeten Software installieren / laden. Hierzu informieren Sie sich über die Bedienungsanleitung oder kontaktieren Sie den Hersteller. Auch sollten alle verwendeten Grafik- und Satzprogramme dasselbe Farbprofil aufweisen (z.B. Adobe Photoshop, InDesign können gemeinsam über Adobe Bridge profiliert werden). Die Druckdaten sollten in jedem Fall mit diesem CMYK-Farbprofil abgespeichert werden.

Den bei Ihrem Druckprodukt verwendeten Farbmodus finden Sie im Reiter "Datenhinweise" direkt bei jedem Produkt.

 

Papierdrucksachen

  • ISO Coated v2 /300% für gestrichene Papiere 
  • PSO Uncoated ISO 12647 für ungestrichene Papiere (basierend auf FOGRA47)

 

Werbesysteme / Promotion

  • Fogra 39
  • Fogra 27
  • ISO coated v2 300%

 

Unterschiedliche Bedruckstoffe haben eine jeweils eigene Farbgebung. Dadurch wird auch das Druckergebnis also die Wirkung von Farben direkt beeinflusst.


Der identische Farbton kann bei unterschiedlichen Produkten durchaus anders aussehen.


Beispielsweise Recyclingpapier (eher grau-gelblich) hat eine andere Farbgebung wie Bilderdruckpapier (weiß oder bläulich). Auch Tageslicht oder Raumlicht (Kunstlicht) kann die Papierfarbe anders erscheinen lassen.

Die Farbe des Druckmaterials kann die Farbgebung des bedruckten Produkts beeinflussen und sollte daher bei der Farbgestaltung in Ihrem Layout berücksichtigt werden!

Wir empfehlen daher unser Papiermusterbuch zu bestellen. Sie können damit die in der Produktion verwendeten gängigsten Papiersorten, Grammaturen (Materialstärken) und Veredelungsvarianten (Cellophanierung, Lack, usw.) vergleichen und beurteilen.

Darüber hinaus empfiehlt es sich Farbreferenz-Bücher (z.B. DCS Book CMYK) zur Auswahl von Farbtönen vorzuhalten.

 

 

Gleicher Farbton - unterschiedliche Produkte

Generell wird eine Messewand aus Stoff oder Displaymaterial immer eine andere Farbwirkung haben als eine Papierdrucksache. Auch Flyer aus Bilderdruckpapier und Briefpapier sehen unterschiedlich aus. 

 

Schwarz für Texte und schmale Linien

Sie sollten bei der Erstellung von schwarzen und grauen Texten oder Linien darauf achten, immer reines Schwarz anzulegen.

z. B.

für ein mittleres Grau

0/0/0/50 - Cyan 0%, Magenta 0%, Gelb 0%, Schwarz 50%

für ein volles Schwarz

0/0/0/100 - Cyan 0%, Magenta 0%, Gelb 0%, Schwarz 100% 

 

Tiefschwarz für Hintergrund / Objekte

Tiefschwarz sollten Sie für Texte und Linien nicht verwenden, da es hierbei leicht zu Passungenauigkeiten (Raster Farben / Raster Schwarz) kommen kann. Bei größeren Flächen lässt sich ein Tiefschwarz durch das Zufügen anderer Farbanteile erreichen:

40/40/40/50 - Cyan 40%, Magenta 40%, Gelb 40%, Schwarz 50%

Sie können hier andere Farbanteile beimischen, bis der maximale Farbauftrag des Produktes erreicht ist.

 

Unser Tipp für eine „satte“ schwarze Fläche:  CMYK 40/40/40/100

Partielle Lackierungen / Prägungen werden nach dem Druck als Veredelung aufgebracht, produktionstechnisch bedingt kann es daher zu minimalen Abweichungen bei der Passgenauigkeit kommen - dies gilt es im Layout zu berücksichtigen

RGB-Daten sowie Sonderfarben werden bei 4-farbiger Bestellung (CMYK) grundsätzlich automatisch konvertiert. Da viele RGB- und Sonderfarben außerhalb des Farbraums liegen, welcher im standardisierten Offsetdruck reproduziert werden kann, können bei dieser Konvertierung Farbverschiebungen auftreten. Durch diese Farbumwandlung wird dem ursprünglichen Farbwert eine ähnliche, aber nicht zwangsläufig identische neue Farbe zugewiesen. Beispiel: Ein RGB-Rot-Ton kann in CMYK mehr ins orange tendieren.

Beispiel: ein „leuchtendes“ RGB-Rot mit 255, 0, 0 ist mit CMYK nicht darstellbar. Um diese Farbe druckfähig zu machen wird dieser Rot-Ton in einen ähnlichen CMYK-Wert umgerechnet und würde anschließend etwa dem RBG-Farbwert 228, 30, 11 entsprechen, der etwas weniger „leuchtend“ und dunkler erscheint.

 

Anhand folgender Grafik lässt sich erkennen warum mit unterschiedlichen Farbprofilen bestimmte Farben im Druck nicht darstellbar sind und daher umgewandelt werden müssen. Es wird deutlich, dass der Farbraum RGB (Lichtfarben) weitaus größer ist, als der der Druckfarben CMYK.

RGB Farben bei Texten:

Ein schwarzer Text im RGB-Farbraum wird nach der Umwandlung in CMYK aus allen 4 Farbanteilen bestehen, dadurch kann es im Druck bei minimalen Rasterverschiebungen zuleichten Farbsäumen an den Textkanten kommen. Ebenso bei negativen Schriften auf sehr dunklem Hintergrund.

Auf Computermonitoren erfolgt die Darstellung von Farben immer im RGB-Modus (additive Farbmischung). Prinzipiell ist jeder Bildschirm anders verarbeitet und eingestellt. Daher variiert die Darstellung von Farben von Monitor zu Monitor (ähnlich wie bei TV-Geräten). Viele, vor allem günstige Monitore neigen außerdem zur Farbstichigkeit (z.B. gelb oder blau).

Die Darstellung auf einem Monitor kann daher vom späteren Druckergebnis abweichen!

Für eine korrekte Farbwiedergabe muss der Bildschirm fachmännisch kalibriert und profiliert werden.

Da auf Sammelformen produziert wird, können wir Sonderfarben bzw. Schmuckfarben nur bei bestimmten Produkten anbieten. Sonderfarben Gold- und Silber können Sie beispielsweise beim Druck von Visitenkarten, Flyern und Mappen bestellen. Die Sonder-Farbwerte sind entsprechend unseren Vorgaben im Datenblatt / Druckdatenhinweise anzulegen. Weitere Sonderfarben bei unseren Papier-Drucksachen sind auf Anfrage bei hohen Auflagen möglich.

Sonderfarben Pantone, HKS oder RAL sind beispielsweise bei unseren Textildrucksachen im Großformat (Tischdecken, Fahnen, Flaggen, Sonnenschirme, Liegestühle, Sitzwürfel, etc.) möglich, aufgrund der hohen Grundkosten im Siebdruck allerdings erst ab Auflagen von 10-20 Stück.

 

Papier und andere Bedruckstoffe

 

Papier ist ein Naturwerkstoff. Bei dessen Produktion können die verwendeten Rohstoffe (z.B. Holz) in ihrer Beschaffenheit variieren. Da die zur Produktion verwendeten Papiere von unterschiedlichen Lieferanten bezogen werden, können hier leichte Unterschiede auftreten. Produktionsbedingt sind auch innerhalb der Produktion des gleichen Papiertyps beim selben Papierhersteller Schwankungen möglich.

 

Ebenso verhält es sich bei anderen Materialien wie Polyestergeweben, Planen und Folien.

 

Offset-, Recycling- und Naturpapiere 

sind ungestrichene Papiere mit offenporiger Oberfläche. Bei Layouts mit flächigem Design, hohem Farbauftrag oder randabfallender Gestaltung kann es unter Umständen Druck und Weiterverarbeitung (Zuschnitt) zu Ablegen auf die gegenüberliegende Motivseite kommen. Vor allem bei stark gegensätzlichen Designs, z.B. eine Seite schwarz, die andere Seite weiß, ist dieser Effekt verstärkt wahrzunehmen.

Laufrichtung

Im Rahmen der industriellen Papierherstellung beschreibt die Laufrichtung von Papier die Anordnung der Zellstofffasern im fertigen Papierbogen. Produktionsbedingt kann bei der Platzierung von Druckdaten nicht auf die Laufrichtung des Papiers geachtet werden. Ein hierdurch bedingtes leichtes Aufbrechen an den Kanten beim Falzen sowie Abweichungen in der Festigkeit bzw. Steifheit des Produktes ist nicht immer auszuschließen.